Musikverein Utzenfeld e.V.

Musikverein Utzenfeld e.V.
Musikverein Utzenfeld e.V.

Der Musikverein Utzenfeld e.V. half 1924 den Wiednern einen Musikverein zu gründen.

Ohne die Hilfe der Utzenfelder wäre vielleicht die Bergmannskappelle wie wir sie heute kennen nicht zustande gekommen. Hierfür gebührt unseren Vorfahren den höchsten Respekt.

Der Musikverein Utzenfeld hat damals die Patenschafft des Musikvereins Wieden übernommen.

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Hier der original Protokolltext zur Gründungsversammlung des Musikvereins Wieden. Der Text wurde möglichst originalgetreu aus dem Protokollbuch abgeschrieben. Die Rechtschreibfehler wie wir sie heute kennen, sind also gewollt.

 

 

Musik-Verein Wieden

 

Einladung

 

Es war im Mai 1924 als in einigen hisigen jungen Burschen der Entschluß reif wurde. Auch hier wie es in unserer ganzen Umgebung schon geschehen war, an die Beschaffung einer Musik heranzutretten. Die Gelegenheit war uns günstig, da die Musik Vereinigung Utzenfeld Ihre gebrauchten Instrumente zwecks Neuanschaffung um den Preis von 210 Goldmark verkaufte.

Wir erhielten eine einfache Besetzung bestehend aus.

                                          

                                                 Trompete

                                                 Flügelhorn

                                                 Bariton

                                                 B- Horn

                                                 S- Horn

                                                       Baß

                                             S+B Klarinetten

 

Große Schwierigkeiten machte uns die Beschaffung des nötigen Geldes, so daß wir manchmal des Sprichwortes gewahr wurden „Aller Anfang ist Schwer“. Es war nämlich kurz nach der Geldentwertung in der Zeit, da die Rentenmark noch Spärlich im Umlauf war. Von den 210M wurden von den Anfängern 75M aufgebracht. 70M stellte uns Lukas Stiefvater Hirschenwirt dahier 50M Oskar Kappeler von Schönau in Hochherziger Weiße zur Verfügung. Diesen Betrag bezahlten wir den beiden Gönnern in dankbarer Anerkennung nach einiger Zeit wieder zurück. Lukas Stiefvater schenkte uns 30M wofür wir ihm heute noch dankbar sind. Der überige Rest zahlten wir aus eigener Tasche. Als Dirigent stellte sich uns Albert Karle von Utzenfeld zur Verfügung. Für seine Arbeit verlangte er 2M, was wir ebenfalls aus eigener Tasche bestritten. Unter seiner Leitung standen wir bis im November 1924. Durch den aufblühenden Berkwerksbetrieb wurden wir auf Karl Gummel der da selbst Arbeit gefunden hat aufmerksam gemacht. Mit aller Kraft arbeitete er, an dem Aufstieg der Sache, so daß wir an Weihnacht 1924 zum erstenmal an die Öffentlichkeit traten. Für seine Arbeit erhielt er auch 2M wie sein Vorgänger.


Die Namen der Anfänger sind:

                      Rudolf Schmidt                       Oberwieden

                     Isidor Sprich                           Neßlerhäuser

                     Alfred Karle                           Lailehäuser

                     Albert Walleser                      Ungendwieden

                     Fridolin Rombach                   Lailehäuser

                     Albin Karle                             Lailehäuser

                     Alfred Klingele                     Niedermatt

                    Leonhard Steck                     Graben

 

Zu diesen gesellte sich noch Mathias Fink aus Bayern der mit seinem eigenen Instrument mitwirkte.

Möge nun das angefangene Werk gelingen und zum Ziele führen:

 

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