Sa

13

Jan

2018

"Wenn der Hahn kräht auf dem Mist" Das diesjährige Theaterstück

Szenenbild von Ingrid Hilbrecht
Szenenbild von Ingrid Hilbrecht

Hans Trinkaus hat beim Kartenspiel seine Frau Beate und seinen Hof an Karl Huber verloren.

Eine fatale Situation. Um seine Schuld nicht einlösen zu müssen muss er von der Bildfläche verschwinden. Das Blöde ist nur, dass er gerade jetzt eine Erbschaft antreten soll, die aber seine Anwesenheit erforderlich macht.  Was tun????

Die Zuschauer in der voll besetzten Halle durften nun miterleben, wie er aus der Geschichte möglichst unbeschadet wieder rauskommen wollte.

 

In Zusammenarbeit mit Christian Rombach hatte Ingrid Hillbrecht dieses lustige Stück, von Erich Koch, mit den 10 Laienspieler der Bergmannskapelle einstudiert. 

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsere Madlen Behringer für die viele Arbeit beim Schmicken und Markus Schelb für die Bereitstellung der Mikrofon und Beleuchtungsanlage. Hat alles super geklappt.

 

 

Weitere Infos und Bilder unter "mehr lesen".

 

 

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Di

26

Dez

2017

Jahreskonzert mit dem Thema "Berge, Berbaugbau, Bergleute"

Foto: Paul Berger BZ
Foto: Paul Berger BZ

Nun war es soweit, Weihnachten. Das bedeutet für die Bergmannskapelle, dass das, von Hubert Behringer zusammengestellte, musikalische Programm am Stephanstag zur Aufführung kommen sollte.

 

Zuvor aber, zeigten unsere Zöglinge, unter der Leitung von Hubert Behringer, was Sie in den letzten 8 Monaten von unseren Ausbildern mitbekommen haben. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Ausbilder. Diese Jugendlichen sind die Zukunft der Bergmannskapelle.

 

Simon Behringer, der Leiter der Bläserjugend Wieden, studierte mit seinen Musikerinnen und Musiker ein eindrucksvolles Programm ein.

 

 

Hier der Bericht von Paul Berger Redakteur der BZ.

 

 

WIEDEN (pbe). Ihre Verbundenheit mit heimatlichen Traditionen haben die Musikerinnen und Musiker der Bergmannskapelle mit ihrem fantastischen Weihnachtskonzert am zweiten Weihnachtstag bewiesen. Was, so fragte Vorstand Jakob Dörflinger bei der Begrüßung der Besucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Festhalle, liege näher, als sich an diesen Abend musikalisch den Themen, Berge, Bergbau und Bergleute zuzuwenden? Schließlich prägen sie auch heute noch die Geschichte und das dörfliche Leben der meisten Einwohner in der kleinen Bergwerk- und Belchengemeinde Wieden.

 


Sich frei fühlen und unbeschwert über die Berge schweben – ein großartiges Erlebnis, das die Musiker unter Leitung von Hubert Behringer mit der imposanten Ouvertüre von Sepp Tanzer boten. Untermalt wurde das Ganze auf einer Großleinwand mit eindrucksvollen Bildern bezaubernder Berglandschaften. Großartig gemeistert hat man dies auch in "Mountain Panorama" von Manfred Schneider, einer Fantasie über die beeindruckende Welt der Berge. Auf ihrer rasanten Fahrt führten Hubert Behringer und seine Bläser die Besucher durch faszinierende Alpenlandschaften mit bizarren, gewaltigen Bergmassiven, gefahrvollen Abgründen und tiefen Schluchten. Mit ausdrucksvollen Passagen sowie schnellen Tempi und einer jungen, mitreißenden Tonsprache würdigt das Stück die majestätisch aufragenden Alpen.

Aber auch unter der Erde tut sich eine geheimnisvolle Welt auf, die Stefan Unterberger in dem Stück "Reise unter Tage" beschreibt. Die von Fanfarenklängen begleitete Einleitung öffnet den Blick auf den Berg, bevor es in rascher Fahrt, gefolgt von flotten und schwungvollen Melodien, unter Tage geht. Nach der Stille im Berginneren folgt der Aufstieg. Wer träumte nicht schon davon, die faszinierende Natur der Berge auf einer der schönsten Eisenbahnfahrten Europas zu erleben? Gemeint ist eine Alpenreise durch die Schweiz mit "The Glacier Express" von Larry Neeck. Mit einem Allegro-Teil in Moll setzt sich der Zug durch die Winterlandschaft in Bewegung und passiert dabei Viadukte und Tunnels. Im langsamen Mittelabschnitt durchstreift die Bahn sommerliche Bergweiden und malerische Täler, bevor sie schließlich ihr Ziel erreicht.

 


Aber auch im Oberen Wiesental gab es lange Zeit eine kleine Eisenbahn, die sich an den Berghängen und saftigen Wiesen entlangschlängelte. Die Rede ist vom "Todtnauerli". Das Schnauben der Lokomotive, die Geräusche während der Fahrt, das Pfeifen des Schaffners sowie das Quietschen der Bremsen – von Hubert Behringer und seinen Musikern wurden sie in dem bewegten Stück von Rainer Hug "Zugreise mit einer Dampflok" zumindest für viele ältere Zuhörer noch einmal lebendig in Erinnerung gebracht.

Der Schutzheiligen der Bergleute, der Heiligen Barbara, gewidmet war der wundervoll intonierte und von Hubert Behringer und Barbara Gutmann als Gesangssolisten begleitete Marsch, "Sankt Barbara". Ebenfalls mit einem Solo überzeugte Martin Kimmig in seiner alemannischen Liebeserklärung "Bergwerk" von Kurt Gäble. Mit dem imposanten Marsch "Glück auf, der Steiger kommt" als Zugabe verabschiedeten sich Musiker und Dirigent von ihren begeisterten Gästen.

 

 Wir bedanken uns bei allen Freunden und Gönnern unseres Vereines für die tatkräftige Unterstützung. Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das Jahr 2018.

 

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Sa

25

Nov

2017

Der Heilligen Barbara zu Ehren. Barbarafeier 2017

Der Bergknappentanz, aufgeführt von der Bergmannskapelle wie Ihn die Trachengruppe Wieden früher aufführte. Bild: Christa Faas
Der Bergknappentanz, aufgeführt von der Bergmannskapelle wie Ihn die Trachengruppe Wieden früher aufführte. Bild: Christa Faas

Der Barbaratag in Wieden wird zu Ehren der Schutzpatronin der Bergleute gefeiert.

Zu diesem Ehrentag läd der Bergmannsverein Wieden e.V.  schon seit vielen Jahren ein, um zusammen, im Rahmen einer Heiligen Messe, der Heiligen Barbara für das vergangene Jahr zu Danken. Die musikalische Umrahmung in der Allerheiligen Kirche übernahm dabei der Männergesangverein Wieden e.V.

Die weltliche Feier wurde dann vom Männergesangverein zusammen mit der Bergmannskapelle in der Mehrzweckhalle musikalisch gestaltet. Die Jungs der Freiwilligen Feuerwehr Wieden e.V.  sorgten  in  gewohnter Weise für das leibliche Wohl.
Die "Original Finstergrundmusikanten" sorgten dafür, dass auch die Tanzverliebten auf Ihre Kosten kamen.

 

Hier ein Bericht der BZ

 

 

Warum der Heiligen Barbara zu Ehren?

 

Die heilige Barbara zählt zu den Vierzehn Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben. Darauf weist ihre Darstellung mit ihrem Attribut hin, dem Turm. Sie wird daher gegen Gewitter, Feuergefahr, Fieber, Pest und allgemein gegen plötzlichen und unvorhersehbaren Tod angerufen. Möglicherweise deshalb ist Barbara Schutzpatronin der Bergleute, Hüttenleute, Geologen, Glöckner, Glockengießer, Schmiede, Maurer, Steinmetze, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker, Architekten, Artilleristen, Kampfmittelbeseitiger, Pyrotechniker, Feuerwehrleute, Helfer des Technischen Hilfswerks (THW). Sie ist auch Patronin der Totengräber, Hutmacher, der Jungfrauen und der Gefangenen. Zusammen mit Katharina von Alexandrien und Margareta von Antiochia, die um die gleiche Zeit ihr Martyrium erlitten haben, gilt Barbara als „Schützerin des Wehrstandes, des Nährstandes und des Lehrstandes“.

Der Gedenktag der heiligen Barbara in der Liturgie der katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche ist seit dem 12. Jahrhundert der 4. Dezember, der im Volksmund Barbaratag genannt wird.[2]

Quelle Wikipedia,

 

 

 

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Sa

22

Jul

2017

Sommerfest der Bergmannskapelle Wieden e.V. und 40 Jahre Original Finstergrundmusikanten Wieden

Bilder Philip / Jakob Behringer, Christa Faas
Bilder Philip / Jakob Behringer, Christa Faas

Nun war es soweit, das Sommerfest der Bergmannskapelle und unser Jubiläumskonzert rückten immer näher. Die Vorbereitungen hierzu waren im vollen Gange. Noch am Samstagmorgen um 9:00 Uhr musste entschieden werden ob das Konzert nun im freien stattfinden soll oder eben in der Mehrzweckhalle.

 

Man entschied sich für draußen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, dank Petrus.         

 

Zum Nachmittag musste alles aufgebaut sein um einen reibungslosen Festbetrieb garantieren zu können.

Ab ca. 17:30 eröffnete unsere Bläserjugend, unter der Leitung von Simon Behringer das diesjährige Sommerfest. Gleichzeitig zapfte unsere Bürgermeisterin, Anette Franz, gekonnt das Bierfass an. Leider musste dann die Bläserjugend doch noch in die Halle umziehen da Petrus auch seinen Segen dazu geben wollte.

 

In der Halle trafen sich währenddessen ca. 35 ehemalige Mitglieder der Finstergrundmusikanten zu einem Umtrunk.

Um 19:45 Uhr begann dann das Konzert der Finstergrundmusikanten unter der Organisatorischen Leitung von Ramona Behringer und dem musikalischen Leiter Hubert Behringer. Hubert hatte sich intensiv mit uns auf das Konzert vorbereitet.

Zu ersten Mal aber hoffentlich nicht das letzte Mal führte Alexander Laib durch das kurzweilige Programm. Im ersten Programmblock der mit dem Marsch auf zum Start begann, wurde mit drei Musikstücken an die legendäre Burrenkapelle erinnert, die anfangs der  sechziger Jahre sehr erfolgreich in der Region musizierte. Danach präsentierten wir musikalische Höhepunkte aus den vergangen vierzig Jahren.

Für vierzig Jahren Mitgliedschaft wurden Hubert, Bernhard und Markus Behringer sowie Martin Kimmig geehrt. Dann ging es mit einer Solistenrunde weiter. mit dem Titel "Martimony" zeigte unsere Posaunistin Bärbel beherzt Ihr können. Mit dem Solostück für Trompeten und Flügelhörner trumpften unsere Jungs in dem Stück "Eleni" auf.  Mit dem dritten Stück "Gabrieals Song" zeigte wie Stimmgewaltig unsere Ramona sein kann. Mit diesem etwas getragenen Stück erinnerten wir an Arthur und Rolf, die leider viel zu früh gehen mussten Mit den Stücken "Neue Wege" und dem Walzer Wiesenblumen rundeten wir das Programm dann ab.

 

Im zweiten Block rufte der Watzmann.

Nach dem, von Rober Mayer auf Blasmusik umgesetzten Stück "Der Watzmann ruft" von Wolgang Ambross und seinen Freunden, spielten wir musikalische Legerbissen aus diesem Rustikal.

Udo Gramespacher und Elmar Sprich begaben sich dabei unter Mithilfe von Elfi Wallesser in unterschiedliche Rollen. Nicht fehlen durfte natürlich die "Gailtalerin".

 

Wer an diesem Abend nicht anwesend war, hatte schlichtweg etwas verpasst. Es war ein rundum gelungener Konzertabend. Einen besonderen Dank dabei an Alex Laib für die super Führung durch das Programm, Markus Schelb für den sehr guten Sound sowie Sven Corona für die Betreuung der Lichtanlage. Nicht zuletzt den vielen Helfern die überall über die beiden die Tage zum Erfolg dieses schönen Wochenendes beigetragen haben.

 

Der Fühschoppen am Sonntag wurde dann von dem Musikverein Bernau eröffnet. Gefolgt von unsern Freunden aus Baltersweiler. Herzlichen Dank dass Ihr den Weg zu uns gefunden habt. Die Kapellen Wollbach und Riedböhringen rundeten unser schönes Sommerfest 2017 so richtig ab. Herzlichen Dank an alle beteiligten Musikvereine für eure Beiträge.

 

 

 

Weitere Info´s und Bilder zum Sommerfest finden Sie unter "mehr Lesen".

 

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